Die Erlebniswirkung von Virtual Reality: Weshalb sich Ihr nächster Museumsbesuch besonders lohnen könnte!

Virtual Reality ist ein Begriff, den man heutzutage zuerst mit der Spielebranche assoziiert. Längst lebt ein gesamter Wirtschaftszweig davon, virtuelle Welten real erlebbar zu machen. Dabei geht es immer um die Illusion von Realität für den Nutzer. Virtual Reality hat zum Ziel, die Wahrnehmung des Rezipienten so treffend zu beeinflussen, dass er sich in einer anderen Realität glaubt, jedoch auch genau weiß, sein Erlebnis ist fiktiv. Diese Wirkung wird erzeugt, indem man so viele Sinne wie möglich so realistisch wie möglich anspricht. Es stellt sich also die Frage, welches Potenzial birgt Virtual Reality für die Eventbranche?

In unserem Gehirn werden Erinnerungen und Gefühle mit sensorischen Wahrnehmungen verknüpft. Unternehmen versuchen heutzutage auf immer virtuosere Weise diese Verknüpfungen zu beeinflussen. Durch multisensorische Reize und entsprechende Wiederholung der Reize – also Konditionierung – kann man es schaffen, eine Botschaft oder eine Marke langfristig im Gedächtnis der Zielgruppe zu verankern. Dieselbe Wirkung wird auch ohne Konditionierung erreicht, wenn beim Rezipienten eine sehr starke emotionale Wirkung ausgelöst wird. Genau da setzt Virtual Reality an.

Virtual Reality als Ausstellungskonzept

Museen haben ein staubiges Image. Sie gelten als alte Gemäuer mit alten Gemälden an der Wand und ein paar zerbrochenen Skulpturen hinter Glas, mit dem Motto: nur gucken, nicht anfassen!. Und obgleich es heutzutage eine Menge verschiedener Museen mit vielen unterschiedlichen Schwerpunkten gibt, so haben doch alle das gleiche Problem: Wie kann ich eine Ausstellung so spannend und interessant gestalten, dass Langzeitbesucher weiterhin kommen und neue Besucher neugierig werden? Ausstellungsleiter stehen also vor ganz besonderen Herausforderungen. Was in vielen Museen vermehrt beobachtet werden kann, ist der Einzug von Technologie, sowie die Tendenz zu multisensorischer Erlebbarmachung der Ausstellung. Längst gibt es nicht mehr nur kabellose Kopfhörer für eine individuelle Führung. Immer häufiger finden sich beispielsweise auch intuitive Touchpoints, Klanginstallationen oder digitale Bildprojektionen. Die Ausstellung soll zum Erlebnis werden.

Virtual Reality im Museum

Dabei gelten die Prinzipien der Virtual Reality: der Besucher wird in eine fiktive Welt eingeladen, die ihm das Ausstellungsthema über multisensorische Reize näherbringt. Diese Praxis kann so weit gehen, dass ganze Ausstellungen als immersives Event gestaltet werden. Der naheliegendste Weg zu Immersion führt über Digitalität. Heutzutage ist die Technologie so weit fortgeschritten, dass Museen und Kunsthäuser sogar gänzlich digitale Ausstellungen zeigen. In solchen Ausstellungen erzeugen Projektionen, Animationen und ein Soundsystem eine Virtual Reality. Ein Bild hängt nicht mehr einfach an der Wand. Es wird übergroß an die Wand und auf den Boden projiziert. Das Bild wird von Animationen „lebendig“ gemacht und mit Musik untermalt. So befindet sich der Besucher mit seinem ganzen Körper wie in dem Bild selbst. Er wird ein Teil davon, er erlebt das Bild – statt es nur anzusehen.

Wenn ein Museumsbesucher das Bild nicht mehr „nur betrachtet“, sondern sich mit seinem ganzen Körper in dem Bild befindet, erzeugt das eine starke Erlebniswirkung. Der Besucher erlebt eine Virtual Reality. Diese Wirkung wird durch Musik zusätzlich verstärkt. Musik löst im Gehirn vielfältige Reaktionen aus. Als angenehm empfundene Musik aktiviert zum Beispiel das Belohnungssystem im Gehirn und sorgt dementsprechend für die Ausschüttung von Glückshormonen. Wenn also eine Projektion, die den Besucher selbst ins Bild holt, zusätzlich mit wohlklingender Musik untermalt wird, kann dieses Erlebnis eine starke emotionale Wirkung haben. So setzt sich das Erlebnis im Gedächtnis fest. Und ein Besucher, der sich positiv an die Ausstellung erinnert, kommt mit einiger Wahrscheinlichkeit wieder oder empfehlt sie zumindest weiter.

Die Erlebniswirkung von Virtual Reality ist ein Anker

Das Prinzip der Virtual Reality ist also sehr dazu geeignet, Botschaften oder Marken über die Erlebniswirkung im Gedächtnis des Rezipienten zu verankern. Dieser Anker wiederum sorgt dafür, dass der Rezipient in Zukunft zugänglicher für neue, ähnliche Botschaften ist, sich an die Marke erinnert oder das Museum erneut aufsucht. Die Erkenntnis, dass multisensorische Wahrnehmung potenzielle Kundschaft generiert ist natürlich Basiswissen für Marketing- und Eventschaffende. Virtual Reality ist ein Mittel, den strategischen Basics eine buchstäblich neue Dimension zu eröffnen. Gerade Museen sind aufgrund Brancheninterner Herausforderungen verstärkt darauf angewiesen, innovative Konzepte wie Virtual Reality in’s Auge zu fassen. Der nächste Museumsbesuch könnte sich also doppelt lohnen: für Sie als BesucherIn und zur Inspiration für Ihr aktuelles Projekt.



Kommunikation. Events. Zukunft.

Das stärkste Mittel für ein erfolgreiches Emotional Branding ist die Live-Kommunikation. Hierbei stehen wir Ihnen gern zur Seite. Ob durch eine passende emotionsstarke Platzierung oder mit neuen Konzepten, die wir gerne individuell auf Ihre Marke oder Ihr Unternehmen zuschneiden. Wir stehen für intensive Momente, für Aha-Effekte und für phantasievolle Stories.

Begeistern wir gemeinsam Ihre Kunden und Mitarbeiter am Point of Interest – außergewöhnlich, Klar und Wertvoll. Kontaktieren Sie uns!

Autorin: N. Rehfeld
Foto: Pixabay

Teilen (siehe Datenschutzerklärung)
2018-12-12T17:47:17+00:0012. Dezember 2018|Categories: Zukunft|Tags: , , |