Kürzliche hatte Leap Motion ein neues Open-Source-Projekt zum Thema Augmented Reality vorgestellt: Project North Star. Die Platzierung virtueller Objekte in der realen Welt haut zwar kaum noch einen vom Hocker, aber die Umsetzung von Leap Motion bringt interessante und äußerst präzise Funktionen mit sich. Wir haben einen vergleichenden Blick auf die Technologie geworfen. Das Open Source Material bleibt zu erwarten.

Das Unternehmen Leap Motion (nicht zu verwechseln mit Magic Leap) ist bekannt für seine Hand Tracking-Technologie. Genau das kam nun auch der neusten Hardware zugute. Project North Star mag zwar für manch einen albern oder zu sperrig wirken, die Vorteile sind aber nicht zu verkennen.

Sichtfeld und Finger Tracking schaffen grenzenloses AR-Erlebnis

Das Headset weist ein bemerkenswert weites Sichtfeld auf, was zu einem viel „echteren“ Augmented Reality-Feeling fühlt. Das Sichtfeld ist ungefähr 105° hoch und 75° breit und bietet eine 60-prozentige Stereoüberlappung. Zum Vergleich: Microsoft Hololens scheint ein Gesichtsfeld zu haben, das (laut Wikipedia) mit ungefähr 30 ° × 17.5 ° deutlich schmaler ist als bei Leap Motion.

Leap Motion setzt auf ein ähnliches Darstellungsverfahren wie Meta 2. Die beiden seitlich montierten LC-Displays (3,5-Zoll mit einer Auflösung von 1.600 mal 1.400 Bildpunkten pro Auge) spiegeln digitale 3D-Objekte mit maximal 120 Bildern pro Sekunde in den Raum. Im Unterschied zur Meta 2 kann die North Star die Hand eines AR-Brillenträgers sehr smooth um ein digitales Wearable erweitern. Hier kommen präzises Finger Tracking und hochwertige Software zusammen.

Innovatives Design mit Nachbesserungsbedarf

Die Spiegeldisplays bringend aber den entscheidenden Nachteil mit sich, dass man sie nicht mit einer schlanken AR-Brille vereinen kann, wie es etwa Magic Leap handhabt. Leap Motions Augmented Reality-Prototyp erinnert daher ein wenig an einen Helm und ist damit weiter entfernt vom Brillen-Design als andere Hersteller. Ohnehin muss das Gerät so wie Meta 2 mit einem PC verbunden werden.

Dennoch, Leap Motion ist stolz auf sein Produkt und vor allem auf dessen Größe. In ihrem jüngsten Blogeintrag zur Ankündigung des Open Source Materials äußern sie sich dazu folgendermaßen:
“We ended up with something roughly the size of a virtual reality headset. In whole it has fewer parts and preserves most of our natural field of view. The combination of the open air design and the transparency generally made it feel immediately more comfortable than virtual reality systems (which was actually a bit surprising to everyone who used it)”.

Bezüglich des Preises hat sich Leap Motion dahingehend geäußert, dass das Augmented Reality-System bei einer entsprechend großen Produktion schon für 100$ zu haben sein könnte. Ob für die User aber die Tracking-Funktion das Größen-Manko letztlich aufhebt, bleibt abzuwarten. Wir freuen uns jedenfalls, das Projekt weiterzuverfolgen und erwarten spannend, was der Markt mit dem Open-Source-Material so anstellen wird.



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Autorin: Karin Mainusch
Foto: Leap Motion / Project North Star

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